Der vergleichsweise sehr spezielle Arbeitsbereich der Lausitzer Rekultivierungs AG (LauRAG) setzt ein hohes Maß an Erfahrung und Expertise voraus. Dem folgend wurde u. a. bei der Ernennung und Berufung ihrer Gründungsorgane sorgsam darauf geachtet, dass sich das erforderliche Fachwissen und die langjährige Erfahrung in dem jeweiligen, organschaftlichen Personenkreis miteinander vereinigen.

Die LauRAG betreibt ihre Photovoltaikanlagen nicht „industriell“, da die unter den Photovoltaikanlagen befindlichen landwirtschaftlichen Flächen, wenn möglich und sinnvoll, und zwar über die gesamte Laufzeit der Photovoltaikanlage hinweg, auch weiterhin für eine landwirtschaftliche Bewirtschaftung zur Verfügung stehen soll. Andernfalls setzt die LauRAG auf ein gezielt entwickeltes naturschutzfachliches Konzept welches u.a. einen nachhaltigen Beitrag zur Erhaltung und Unterstützung des Artenschutzes und der Artenvielfalt leisten soll.

Die Photovoltaikanlagen-Areale der LauRAG werden bspw. nicht einfach nur 1 – 2 Mal im Jahr mittels Mähwerk gemäht. Vielmehr werden auf den Arealen z.B. Schafe oder Gänse dafür eingesetzt, um die Grünflächen „kurz“ zu halten, wodurch u.a. auch dafür Sorge getragen ist, das die Flächen in der Zeit auf natürlicher Basis regelrecht renaturiert werden.

Für einige Projekte der LauRAG wird derzeit bspw. auch an einem Konzept zur künftigen Nutzung der Flächen z.B. als Erdbeer- oder Gurkenanbauflächen gearbeitet.

Es werden überdies z.B. breite Wildblumenstreifen in den Photovoltaikanlagen- Arealen angelegt, um sodurch nebst Bienenweiden auch neue Lebensräume für Insekten aller Art, Amphibien usw. zu schaffen.

Sollte das naturschutzfachliche Konzept für ein Projekt der LauRAG in den Vordergrund rücken, liegt der Fokus u.a. zudem auf der Schaffung von Habitaten für Bodenbrüter etc. .

» Sofern wir in die Natur eingreifen,
haben wir strengstens auf die Wiederherstellung
ihres Gleichgewichts zu achten. «

Heraklit von Ephesos, auch Herakleitos (etwa 540-480 v. Chr.), griechischer Philosoph